Stefan Schultze

composition & piano

Press Reviews

„Ein Atem, der zum Ton, zum melodischen Motiv wird. Ein Klaviermotiv wie ein Echo. Eine Zäsur, die mindestens genauso viel zu sagen hat, wie der betont offene Dialog, den sich der Saxofonist Peter Ehwald und sein pianistischer Partner Stefan Schultze leisten, zeigt sich gerade zu Beginn des neuen Albums als Prozess des Suchens. Lieber eine Frage zu viel aufwerfen, als irgendwann der Versuchung einer vorschnellen Antwort erlegen sein. Was die beiden seit nunmehr Jahren anpacken, zeugt von tiefem Einklang, der nur so bestehen kann, wenn man die Verschiedenheit zwischen den beiden Charakteren bejaht. Aus dieser Haltung heraus nahmen die beiden den New Yorker Schlagzeuger Tom Rainey in die Mitte. Und der erweist sich in dieser Konstellation als offensiv mitgestaltend, als mächtige Inspirationsquelle. Denn gerade die verschlungenen, asymmetrischen rhythmischen Muster bereichern die intuitive Zweisamkeit von Ehwald/Schultze immens.

Die Stücke, die daraus entspringen, gehen in unterschiedliche, selten vorhersehbare, oft auch etwas labyrinthische Richtungen. Aber nie ohne einen dezidierten Ansatz in Gestalt einer kompositorischen Idee. Nichts ist oberflächlich in diesem gemeinsamen Kaleidoskop aus musikalischer Fantasie. Es laufen lassen, wenn etwas gut ist, und manchmal auch kühn auf die Spitze treiben. Sich dabei nichts vormachen, denn jeder bleibt selbstbewusst er selbst, wenn er mit den Ideen des anderen auf Tuchfühlung geht. Etwa wenn Stefan Schultze hochemotional auf dem Piano soliert und Peter Ehwald sphärische, manchmal gar hymnische Antworten auf dem Saxofon liefert. Dies und noch viel mehr setzt auf diesem neuen Tonträger schroffe Eruptionen frei, entführt aber auch in entrückend atmosphärische Traumsequenzen, die zum Teil als Hommage an Morton Feldman gedacht sind.

Dieses Hörvergnügen ist komplex, unberechenbar, gerne auch tiefschürfend. Aber die Erfahrung, die dahinter steht, hat Vorbildcharakter!“

Stefan Pieper, Jazzzeitung, July 2017 :: Schultze Ehwald Rainey (Behind Her Eyes, 2017)

 

„Für mich mit die spannendste Jazz-CD des Jahres!“

HIFI Stars, 2017 :: Schultze Ehwald Rainey (Behind Her Eyes, 2017)

 

Aus der Spannung zwischen den drei Individuen, aus der Verschiedenartigkeit der musikalischen Wege, die zum gemeinsamen Ziel führen, resultiert der Reiz dieser äußerst emotionalen Musik.
Rainer Bratfisch, Jazzpodium, 09/2017 :: Schultze Ehwald Rainey (Behind Her Eyes, 2017)

 

Aufregend, unter die Haut gehend und auf der Haut kribbelnd, spannend und meditativ präsentieren sich die elf Titel dieses unerhört raffinierten, mitreißenden Konzept-Albums.

Sabine Kaufmann, musenblaetter.de, 2017:: Schultze Ehwald Rainey (Behind Her Eyes, 2017)

 

Stets geschieht etwas, ständige Bewegung fordert Aufmerksamkeit, eine solche, die sehr erfüllend wirkt, denn man kann sich inmitten dieser Gespräche wähnen, sei es verträumt lauschend oder mit dem ganzen Körper mitwippend.

Wolfgang Giese, musikansich.de, 2017:: Schultze Ehwald Rainey (Behind Her Eyes, 2017)

 

Ein starkes Album, auf dem die drei Protagonisten nicht nur virtuos miteinander, sondern mindestens genauso hingebungsvoll füreinander spielen

Daniel Kluger, musikreviews.de, 2017:: Schultze Ehwald Rainey (Behind Her Eyes, 2017)

 

Freier Jazz ohne Lärm, denn hier regiert auch in den spontansten Momenten jene ruhige Zurückhaltung, aus der schon Morty Feldman (vor dem sich das Trio mit dem opener "Edgewise" verneigt) reine Schönheit schuf.

Karsten Zimalla westzeit.de, 2017:: Schultze Ehwald Rainey (Behind Her Eyes, 2017)

 

Große Kompetenz in der Verschränkung von Zielführendem mit Flexibilität, Behutsamkeit mit Konsequenz und Ausformuliertem mit ad hoc - Situationen wird freigiebig an den Tag gelegt. For The Ears.

Concerto, 2017 :: Schultze Ehwald Rainey (Behind Her Eyes, 2017)

„Angetreten, um mit vereinter Kraft so viele unentdeckte Texturen ihrer Instrumente zu extrahieren wie menschlich möglich, kommen der britische Alt- und Baritonsaxofonist Simon Rose und der deutsche Spezialist für präpariertes Klavier Stefan Schultze weniger daher wie verrückte Wissenschaftler, sondern mehr wie engagierte Erkenntnistheoretiker. Wie Forscher, die mit unerwarteten Nebenprodukten ihrer Experimente konfrontiert sind, zerlegen sie die Ergebnisse für weitere Versuche.“

Ken Waxman, The Whole Note, Toronto Vol 21 No 5, Jan. 2016 :: Simon Rose Stefan Schultze Duo (The Ten Thousand Things, 2015)

 

„Was ich an diesem Album liebe, ist die gemeinsame starke Vision, die beide Musiker haben. Sie packen es an und ziehen es durch, bis zum Schluss. Nichts Halbherziges, keine Kompromisse, keine Schmankerl für den Massengeschmack, nur authentische und kreative Expressivität, wie das Leben, wie die harte Realität selbst.“

Stef Gijssels, Free Jazz Collective, 2016 :: Simon Rose Stefan Schultze Duo (The Ten Thousand Things, 2015)

 

 „Das Label WhyPlayJazz, sonst bekannt für experimentierfreudige Combo-Einspielungen, hat mit seiner ersten Jazzorchester-CD einen großen Wurf gelandet. Und mit ihm auch der Komponist und WDR-Jazzpreisträger 2010, Stefan Schultze. Das mit dem Deutschlandfunk produzierte Album bringt kein Thema-Solo-Thema-Big-Band-Programm, sondern setzt sich aus stark auskomponierten Mood-Stücken zusammen, deren nicht-strophische, bisweilen minimalmusic-hafte Motivkern- und Riff-Entwicklungen vor den Solisten ausgedehnte Klanglandschaften zum Durchmessen aufbauen.“

Frithjof Strauß, Jazz Podium 7/8 2015 06/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble feat. Wu Wei (Erratic Wish Machine, 2015)

 

„Erratic Wish Machine ist ein Album voller nicht-trivial musikalischer Erkundungen. Schultze verdient Lob für die Verfolgung seiner Träume, die zu so grandiosen Aufnahmen führen.“

Adam Baruch, adambaruch.com 06/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble feat. Wu Wei (Erratic Wish Machine, 2015)

 

 „Stefan Schultze lud für seine Produktion Erratic Wish Machine den Virtuosen für chinesische Mundorgel Wu Wei (u.a. zu hören mit Pascal Contet und dem Ensemble Intercontemporain) ein: sehr ungewöhnlich und erfolgreich. Unvorhersehbare Maschinen-Wünsche, die viele Überraschungen bereithalten. Sehr hörenswert, das ist sicher!“

Culturejazz.fr, Thierry Giard 06/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble feat. Wu Wei (Erratic Wish Machine, 2015)

 

„Die Sheng ist eine Art chinesische Mundorgel, und der Pianist und Komponist Stefan Schultze war von ihr und ihrem Virtuosen Wu Wei so fasziniert, dass er ein ganzes Bigband-Album um sie herum komponiert hat. „Es ist kein besonders lautes Instrument, aber sehr kontrastreich, und ich wollte Wege finden, es mit der Bigband-Musik, wie ich sie schreibe, zu verbinden“, sagt Schultze. „Man muss leise Momente schaffen, in denen Platz für das Instrument ist. Die Sheng soll nicht nur als minimal andere Klangfarbe durchschimmern.“ Das gelingt auf „Erratic Wish Machine“ (WhyPlayJazz) von Stefan Schultzes Large Ensemble ganz vorzüglich.“

Rolf Thomas, Jazz thing #109 05/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble feat. Wu Wei (Erratic Wish Machine, 2015)

 

„Schultze beeindruckt als Komponist und durchbricht alle Konventionen der Bigband-Tradition. Seine Musik durchläuft Phasen von introvertiert melodiös bis zum extremen heavy Rock. [...] Eine CD mit sehr abwechslungsreicher Musik, die stets fasziniert und vor allem schön ist, und die Wu Wei die Gelegenheit bringt, die unbegrenzten Möglichkeiten der Sheng völlig auszunutzen.“

Tom Beetz, JazzFlits #239 05/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble feat. Wu Wei (Erratic Wish Machine, 2015)

 

„Seine Musik gehört zum Originellsten, was die internationale Big-Band-Szene zu bieten hat. Seine Kompositionen stecken voller überraschender Entwicklungen, voller origineller Ideen, voller Stilbrüche und nicht zuletzt voller ungewöhnlicher Klangfarben. Was Kontraste und Abwechslung angeht, ist Stefan Schultze (ohnehin) ein Meister.“

Odilo Clausnitzer, Deutschlandfunk JazzFacts 05/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble feat. Wu Wei (Erratic Wish Machine, 2015)

 

„Das Large Ensemble, eine 17-köpfige, hochkarätig besetzte Big-Band-Formation, beeindruckte mit rhythmischen Finessen, melodischer Farbigkeit und Witz.“

Claudia Wallendorf, General-Anzeiger Bonn  05/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Bonner Jazzfestival 2015)

 

„Musik, die in keine Schublade passt, aufwendig instrumentiert, mit komplexen Arrangements bedacht und mit vollem Bigband-Sound dem Zuhörer entgegentritt. [...] kolossal interessant für neugierige Musikfreunde, die etwas vertragen können und die immensen Spannungsbögen zwischen scheinbar ziellos umherirrenden Pianissimi und massiven Eruptionen des gesamten Ensembles standhalten können.“

Bonner Rundschau 05/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Bonner Jazzfestival 2015)

 

„Ganz, ganz großes Kino. Christoph Schlingensief und Franz Zappa hätten ihre wahre Freude daran gehabt. Stefan Schultze ist jedenfalls einer, dem der Schalk gehörig im Nacken sitzt, der Verwirrung, überraschende Wendungen, Gegensätze und raue Kanten liebt.“

Cem Akalin, jazzandrock.com 05/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Bonner Jazzfestival 2015)

 

„Unverbraucht, ohne Tabus, ohne Grenzen und ohne Berührungsängste nähern sie sich instrumental der Schnittstelle Jazz/Moderne. Das ist bei jedem der sechs Albumsongs keine Leichtigkeit. Es erfordert Geduld, auch Vertrauen ihnen zu folgen. Aber wie schön ist das bitte, mal keine Gitarrenriffs zu hören, keine PC-generierten Beats, keine bearbeiteten Gesänge, keine Klangverfettungen. Hier gilt es aufmerksam zu lauschen, nicht den Höhepunkt abzuwarten, sondern zu akzeptieren, dass Musik auch Fluss bedeutend. Kein Hinsteuern auf einen Höhepunkt. Wer sich fordern möchte, bitte zugreifen.“

Sven Ferchow, Neue Musikzeitung 05/2014 :: Schultze Ehwald Duo (Grasp, 2014)

 

„Die Musik ist wunderbar romantischer, lyrischer zeitgenössischer Jazz. Sehr melodiös, jedoch absolut nicht trivial. […] Von ganzem Herzen empfehlenswert!“

Adam Baruch, adambaruch.com 02/2015 :: Schulze Ehwald Duo (Grasp, 2014)

 

„[…] Beim neuerdings enorm präsenten Ehwald geht es um nuancenreich und ungeschwätzig Schlüssiges, um durchdachte Kontrolliertheit, die in erdigem Ton, vitaler Dringlichkeit jenseits des Auftrumpfens und kompositorischer Ausgewogenheit wurzelt. Schultze ist genau der Richtige für spannende Dialoge mit ihm. In mehreren gemeinsamen Bands haben sie Beachtliches vorgelegt, sodass ihre Zweisamkeit auf innerer Logik ohne Kraftmeierei beruhen kann.“

Dr. Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung :: Schultze Ehwald Duo (Grasp, 2014)

 

„[…] „Grasp“ (WhyPlayJazz RS013) ist die übersetzte Beherrschung und Fassungskraft, wenn beide Musiker bei einem halben Dutzend Eigenkompositionen unmittelbar aufeinander eingehen und reagieren. Dem strengen Spiel Schultzes setzte Ehwald gelegentlich Expressives entgegen, was der stimmungsvollen Atmosphäre keinesfalls abträglich ist, im Gegenteil.“

Reiner Kobe, Jazz Podium 4/2013 :: Schultze Ehwald Duo (Grasp, 2014)

 

„[…] die hohe Kunst des musikalischen Miteinanders […]. Ihre virtuose Instrumentaltechnik wirkt eher im Untergrund. Den zwei Musikern geht es vielmehr um die Suche nach ungewöhnlichen, nicht alltäglichen Ausdrucksmitteln, die sie ad hoc im Zusammenspiel entwerfen, um improvisatorische Prozesse, in denen sich Harmonik und Melodik bedingen und ergänzen.“

Martin Laurentius, Jazz thing #103 :: Schultze Ehwald Duo (Grasp, 2014)

 

„Ehwald und Schultze haben alles im Griff. Mit exzellentem Timing und Sinn für überraschende harmonische Wendungen improvisieren die beiden über sechs eigene Stücke.“

Hans Hielscher, spiegel.de :: Schultze Ehwald Duo (Grasp, 2014)


„[…] fulminantes Konzert. […] umwerfend druckvoller, vom Balkan inspirierter Jazz.“

Osnabrücker Zeitung, 4. November 2012 :: Backyard Jazz Orchestra (Tour 2012)

 

„Es ist deutlich geworden, wie versiert Ehwald und Schultze im Umgang mit großen Bands sind. […] Die oft suitenartig angelegten Kompositionen von Schultze, Ehwald sowie dem mazedonischen Arrangeur Vladimir Nikolov glänzten mit Facetten und Kontrasten, die zwischen feiner Jazzharmonik, impressionistischen Orchesterpassagen, rockigen Elementen und der einen oder anderen Balkanentlehnung eine elegante Balance herstellten.“

Jazzpodium 2012 :: Backyard Jazz Orchestra (Tour 2012)

 

 „Ein Orchester als Kreuzungspunkt zwischen Balkan und Jazz sowie zwischen etablierten und jungen Nachwuchsmusikern. Unter der Führung von Saxofonist Peter Ehwald und Pianist Stefan Schultze haben sich 17 Künstler zwischen Berlin und Bukarest zusammengetan, um mit improvisierter Musik Brücken zu schlagen.“

 Jazz thing 2012 :: Backyard Jazz Orchestra (Tour 2012)

 

 „Schultzes Kompositionen stoßen Entwicklungen an, schaffen kribbelnde Zustände, elektrisieren mit Freiheiten für die kreativen Jazzmusiker, deren improvisatorische Mitgestaltung elementar ist. […] Schultze liegen atmosphärische Klangbilder; sie erinnern in manchem Holzsatzgeflecht an die kammermusikalischen Ausflüge eines Charles Mingus: düster, basslastig, behäbig.[…]“

Olaf Weiden, Kölnische Rundschau, 10/2011 :: Stefan Schultze - Large Ensemble feat. Wu Wei

 

 „Hier ist ein Big-Band-Debüt, wie es sorgfältiger ausbalanciert nicht hätte sein können.“

Jazz’n’More, 08/2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

„Die Stärke dieses wunderschön komponierten Bigband-Albums unter der Leitung des deutschen Pianisten und Komponisten Stefan Schultze, der das Album auch produziert hat, liegt auf seinen Soloparts. […] Schultzes Stil und das 17-köpfige Ensemble sind wirklich herausragend. Gedämpfte Fanfaren malen impressionistische Klangbilder und facettenreiche Harmonien kulmulieren gelegentlich zu bombastischen Höhepunkten. […]“

Mike Hobart, Financial Times, 4. Mai 2011 ::  Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

 „Schultze schafft schillernde Räume, die sich voluminös ausfüllen lassen, zuweilen Irrlichterndes, ohne sich aber von den Grundlagen des Beats und der Songform zu verabschieden. So ist Run ein selbstbewusstes, genießerisches, sorgfältig klangbalanciertes Big-Band-Debüt.“

Ralf Dombrowski, Stereoplay (Klangtipp!), 03/2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

 „Innovative Musiker lieben es, für große Besetzungen zu komponieren und auch mal eine Bigband zu leiten - schließlich lassen sich so ungewöhnliche Sounds erfinden. Deshalb entstehen Jazz-Gruppen wie das preisgekrönte Large Ensemble aus Köln.“

Hans Hielscher, KulturSPIEGEL / spiegel.de, 19. Januar 2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

„ […] im Zentrum stehen der Pianist Stefan Schultze und der Saxophonist und Klarinettist Peter Ewald; aus der Gegensätzlichkeit dieser beiden Musiker beziehen die Songs des Quartetts ihre Spannung. Gegenüber der manchmal strengen Ökonomie von Schultze steht die spielerische Unverfrorenheit des Saxophonisten, dem vom schrillen Schrei bis zum Klimpern auf Spielzeuginstrumenten jedes Mittel recht ist.“

Stefan Hentz, Die Zeit, 1. Juni 2011 :: schultzing (federleicht, 2011)

 

„Das ist ja mal ein echtes Wagnis, denkt man beim ersten Titel: Jazz mit deutschen Texten! Was Hanna Jursch von der erfrischend anderen Formation schultzing da anfangs über Aufräumen und Architektur singt (“Eigenheim”), hat leicht dadaistische Züge, auf jeden Fall eine kräftige Prise Humor, auch das will ja nicht immer so recht mit Jazz zusammengehen. Hier geht es aber doch.”

WAZ, Juni 2011 :: schultzing (federleicht, 2011)

 

„Federleicht. Nur ein musikalisches Schwergewicht kann so klingen.“

JazzHausMusik, April 2011 :: schultzing (federleicht, 2011)

 

 „schultzing erweisen sich als eine der erstaunlichsten Bands der deutschen Jazzszene. […] satte Klänge, schnörkellose Ansprache, grenzenlose Freude.“

cd aktuell, April 2011 :: schultzing (federleicht, 2011)

 

„Die Improvisationsmusik von schultzing gibt sich stilistisch vielgestaltig und spannt einen Bogen von schwülem Latin-Jazz („Regenzeit“) über krachigen Jazz-Rock („In Gent“) und großstädtisch- expressiven Modern Jazz („federleicht“) bis hin zu einer zeitgenössischen Lesart des Duke- Ellington-Klassikers „Caravan“ (bei schultzing: „Karawahn“), rekomponiert vom WDR Jazz-Preisträger 2010 in der Rubrik „Jazz Komposition“, Schultze.“

Jazz thing, April 2011 :: schultzing (federleicht, 2011)

 

„[…] meilenweit entfernt vom wohlbekannten Mainstream, den man gemeinhin erwarten würde.“

Dragan Stojkovski, Radio Macedonia, Skopje, April, 2010 ::
Stefan Schultze - Large Ensemble (Days of Macedonian Music, Macedonia, 2010)

 

 „Run – Karawahn, das Schultze schon in der Carnegie Hall aufgeführt hat, und Green Falling, für das er den ArtEZ Preis im niederländischen Enschede kassiert hat, gehören nicht einmal zu den Höhepunkten auf einem Album, das ganz nebenbei beweist, dass deutscher Jazz längst international konkurrenzfähig geworden ist.“

Rolf Thomas, Jazzthetik, 03/2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

 „Diese Musik atmet, pulsiert und weiß in jedem Moment um ihre Verantwortung für das kollektive Klangbild. Lässt sich Musik demokratischer darstellen?“

Tom Fuchs für Stereo, 03/2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

„Gegensätze, die sich polarisieren und ins Schlepptau nehmen, Stilrichtungen, die sich anpassen, aber doch verschieden sind. Klänge, die manchmal überfordern, aber nie abstrus werden. […] So, bitteschön, macht Bigband-Sound Spaß.“

Sven Ferchow, Neue Musikzeitung, 02/2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

 „Schultzes Einflüsse stammen aus dem Prog-Rock eines Frank Zappa genauso wie aus dem klassischen Jazz eines Bill Evans, aber auch aus der Moderne von Toru Takemitsu, Béla Bartók, Anton Webern, Arvo Pärt, Steve Reich und György Kurtág. [...] Man merkt, der Mann setzt auf Qualität und energisches Spiel.“

Ludwig Jurgeit, Jazz Podium, 02/2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

 „Auch wenn ihn die Größe und die Kraft der Big Band beeindruckt, Stefan Schultze gibt sich beileibe nicht nur dem Rausch des mächtigen Sounderlebnisses hin. Auf der gerade erschienenen CD seines Large Ensemble changiert er zwischen zarten holzbläsergetränkten Passagen, neue Musik-artigen Klangexperimenten, Rock-Grooves und Erinnerungen an die Jazz Tradition.“

Anja Buchmann, JazzFacts / Deutschlandfunk, 11. Februar 2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (Run, 2011)

 

„Man mag es großzügig nennen oder nobel: Der WDR verlieh seinen Jazzpreis 2010 einer Bigband, obwohl er selbst über eine verfügt, die schon mit Grammys ausgezeichnet wurde. Aber das Large Ensemble von Stefan Schultze hat die Auszeichnung verdient.“

Spiegel Online Kultur, 2011 :: Stefan Schultze – Large Ensemble (WDR- Jazzpreis 2010)

 

„Stefan Schultze gelingt es immer wieder, die Grenzen zwischen der swingenden Musik aus den USA und der Avantgarde aus Europa zu verwischen. Wie selbstverständlich verschränkt er melodische Einfachheit und harmonische Komplexität.“

 Bernd Hoffmann, Leiter der WDR Jazzredaktion, 2010 :: Stefan Schultze (WDR-Jazzpreis 2010)

 

„Die WDR Big Band präsentierte Werke des Preisträgers für Komposition, Stefan Schultze, dessen Stücke wohltuend den Blick über den eh schon weiten Rahmen des Big-Band-Schreibens erheben und dem Solisten ganz unvertraute Improvisationsflächen bieten – mit Akkorden, fett wie Cluster.”

Olaf Weiden, Kölnische Rundschau, 2010 :: Stefan Schultze (WDR-Jazzpreis 2010)

 

 „Die WDR Bigband legte eindrucksvoll dar, dass die Kunst des 31-jährigen Komponisten Schultze in der Balance zwischen orchestraler Ausgewogenheit und harmonischer Komplexität liegt.“

Martin Woltersdorf, Kölner Stadt-Anzeiger, 2010 :: Stefan Schultze (WDR-Jazzpreis 2010)

 

„[…] schultzing ignorieren die Jazz-Gesetze. [...] Der Zuhörer spürt den Atem geradezu physisch im Nacken. [...] schultzing haben Position bezogen. Klar und deutlich. Dazu wird sich die deutsche Musiklandschaft verhalten müssen.“

Frank X.A. Zipperer, Jazzthetik 06/2009 :: schultzing (War das schon immer so?, 2009)

 

 „Jazz voller Ideenkraft – Es gibt ihn noch: den Jazz, bei dem die Überraschung in jeder Sekunde möglich ist.“

Mannheimer Morgen, 15. Juni 2009 :: schultzing (War das schon immer so?, 2009)

 

 „ [...] schultzing schafft Neues, Eigenständiges. Die neun Stücke mit raffiniert auskomponierten Linien, cleveren Arrangements und frischen Improvisationen lassen etwas erkennen, was ich sonst bei Neuveröffentlichungen oft vermisse: Mut zum Risiko.“

Jürgen Overkott, www.derwesten.de,  6. Juni 2009 :: schultzing (War das schon immer so?, 2009)

 

„Schultzing sind eins der erfrischendsten Jazzquintette, die derzeit zu hören sind – mit überraschenden Kompositionen jenseits billiger Klischees …“

Tobias Richtsteig, Jazz Podium 05/2009 :: schultzing (War das schon immer so?, 2009)

 

„[...] Schultzing experimentiert [...] ohne Scheu und Angst und ohne Herangeschleime an das Publikum – sie fordern es vielmehr heraus. Ihre Lieder sind chaotisch und abstrakt, dann wieder eingängig und federleicht. Dem Hörer wird zwar nichts geschenkt, aber wenn er sich einen Moment mehr Zeit nimmt, wird er belohnt. [...]“

melodie & rhythmus, 05/2009 :: schultzing (War das schon immer so?, 2009)

 

„Viel Lob, viel Ehr für eine Band, die es sich redlich verdient hat, die Mut beweist und neue Wege geht. Die Jazz spielt, auch wenn dieser Begriff der Musik von schultzing nicht mehr gerecht wird.“

Bernd Schwope, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 13. Januar 2009 :: schultzing (War das schon immer so?, 2009)

 

„[…] Stefan Schultze ist ein Multitalent. […]“

Kölnische Rundschau, 16. März 2007 :: Stefan Schultze

 

„[…] eine Performance von großer klangsinnlicher Neugier […]“

Kölnische Rundschau, Juni 2006 :: Stefan Schultze (Diplomkonzert 2006)

 

„[…] Oktoposse zeigen, dass Oktette im Jazz bislang aufs Sträflichste unterschätzt wurden. […] Eine zielgerichtete, kompakte Arbeitsweise kann entgegen aller Vorurteile auch in Achter-Besetzung funktionieren. Das stellt zumindest die junge Formation Oktoposse unter Beweis. […]“

Kölner Stadt-Anzeiger, 6. Oktober 2005 :: Oktoposse (Klangprobe-Porträt)

 

„[…] Mit „Oktoposse“, den Siegern des „New Generation“-Wettbewerbs, präsentierte sich eine junge deutsche Formation, die frisch, frech und intelligent musizierte. Kurzum: Kopfmusik, die schlichtweg Spaß macht. […]“

Mittelbayerische Zeitung, 18. Juli 2005 :: Oktoposse (Gewinner des „New Generation“-Wettbewerbs, Jazz an der Donau-Festival, 2005)

 

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